Freiwillige Feuerwehr Leonberg
Einsatzbilder

Unterstützung bei Hochhausbrand in Sindelfingen

Einsatzdaten:
  • Alarmzeit: 20:54
  • Datum: 17.01.2003
  • Einsatzort: Ernst-Barlach-Straße, Sindelfingen
  • Stichwort: Überlandhilfe
Eingesetzte Fahrzeuge:
  • WLF (1) Leonberg
  • AB-Aufenthalt Leonberg

Einsatzbericht:
    Die Leitstelle Böblingen alarmierte die Feuerwehr Leonberg mit der Meldung: "Hochhausbrand in Sindelfingen, fahren Sie mit AB-Aufenthalt an." Beim Eintreffen der Feuerwehr Leonberg stand eine Wohnung im 11. Stock eines Hochhauses im Vollbrand. Die Kameraden aus Sindelfingen und Maichingen waren mit Rettungs- und Löscharbeiten beschäftigt. Die Feuerwehr Leonberg brachte den Abrollbehälter Aufenthalt in Stellung und nahm ihn in Betrieb.


    Bericht in der Leonberger Kreiszeitung:

    Brand in einem Hochhaus

    SINDELFINGEN - Weit über hundert Einsatzkräfte, darunter auch die Feuerwehr aus Leonberg, waren am Freitag Abend nach 20 Uhr bei einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus in der Friedrich-Barlach-Straße im Einsatz. Das Feuer brach nach bisherigen Erkenntnissen im Kinderzimmer einer Wohnung im elften Obergeschoss aus. Die Einsatzkräfte evakuierten das Mehrfamilienhaus sofort. Die Wehren aus Sindelfingen, Leonberg und Maichingen bekamen den Brand zügig unter Kontrolle. Bereits gegen 20.35 Uhr war der Brand gelöscht. Ein Übergreifen auf andere Wohnungen konnte verhindert werden. Die Brandursache ist indes noch unklar. Als das Feuer ausbrach befand sich ein siebenjähriger Junge im Kinderzimmer. Der 28-jährigen Mutter gelang es, das Kind zu retten. Dennoch zog sich der Bub lebensgefährliche Verletzungen zu. Ein weiterer vierjähriger Sohn der Frau musste mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Mutter und ihr 24-jähriger Lebensgefährte blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Drei weitere Personen, eine 51-jährige Frau, ein neunjähriger Junge und ein siebenjähriges Mädchen, die sich im zwölften Obergeschosses aufhielten, wurden mit Verdacht auf leichte Rauchgasvergiftungen in Krankenhäusern ärztlich versorgt. Die Höhe des Schadens am Gebäude kann bislang nicht abgeschätzt werden. Eine Vielzahl der Wohnungen konnten wieder von den Eigentümern bezogen werden. Die Kriminalpolizei Böblingen ermittelt. arno