Freiwillige Feuerwehr Leonberg

Schmorgeruch nach Schweißarbeiten

Einsatzdaten:
  • Alarmzeit: 14:01 Uhr
  • Datum: 18.04.2011
  • Einsatzort: Leonberg, Marktplatz
  • Stichwort: Mittelbrand
Eingesetzte Fahrzeuge:
  • ELW Leonberg mehr
  • DLK-23/12 Leonberg mehr
  • HLF-20-1 Leonberg mehr
  • LF-8 Warmbronn mehr

Einsatzbericht:
Die Leitstelle Böblingen alarmierte die Feuerwehr Leonberg zu einem Schmorgeruch in einem Wohngebäude. Durch Schweißarbeiten kam es zu einer Rauchentwicklung in der Zwischendecke. Diese wurde von der Feuerwehr geöffnet. Der betroffene Bereich wurde abgelöscht und anschließend mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Daraufhin beendete die Feuerwehr ihren Einsatz.


Feuerwehr im Großeinsatz

Von Arnold Einholz, veröffentlicht am 18.04.2011 auf der Homepage der Leonberger Kreiszeitung.

Schweißen kann brandgefährlich sein - wie heute früh in Leonberg.

Schweißarbeiten in einem Haus am Marktplatz haben gestern gegen 14 Uhr einen Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Leonberg ausgelöst, den der Abteilungskommandanten Jürgen Ziegler leitete. Doch glücklicherweise gab es bei dem Brand keine Verletzten und auch der Schaden ist gering geblieben.


Das alte Fachwerkhaus wird in Teilen gerade aufwendig saniert. Im Innenbereich sind für den Umbau Wände abgetragen worden, die Balkenkonstruktion wurde freigelegt. „Bei Schweißarbeiten an den Wasserleitungsrohren sind Funken in eine Zwischendecke geraten, in der sich alter Torfmull als Dämmung befand – der hat sich dann schnell entzündet“, so Ziegler. Die Handwerker hätten zwar versucht, den Brand selbst zu löschen, haben aber auch die Feuerwehr verständigt.

Die Wehr ist, wie bei Hausbrände üblich, mit fünf Fahrzeugen ausgerückt. Sie hatten auch die Drehleiter für eine mögliche Menschenrettung mit dabei. Im Einsatz waren 21 zum Teil mit Atemschutz ausgerüstete Feuerwehrleute, die den Brand schnell unter Kontrolle hatten. Dabei musste die Decke geöffnet werden. Um sicher zu gehen, dass keine Glutreste zurückbleiben, haben die Feuerwehrleute den abgetragenen Brandschutt mitgenommen. „Der entstandene Schaden ist sehr gering“, schätzt der Abteilungskommandant Jürgen Ziegler die Folgen des Brandes ab.

Aus Sicherheitsgründen ist auch der DRK-Ortsverein und der Rettungsdienst mit insgesamt drei Fahrzeugen und sieben Einsatzkräften ausgerückt. Doch die Helfer mussten nicht eingreifen.
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