Freiwillige Feuerwehr Leonberg
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Großbrand in der Vergärungsanlage

Einsatzdaten:
  • Alarmzeit: 01:59 Uhr
  • Datum: 11.09.2019
  • Einsatzort: Leonberg, Gewann Raues Stück
  • Stichwort: Großbrand
Eingesetzte Fahrzeuge:
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Einsatzbericht:
Mittwoch von 01:59 Uhr bis ca. 03.00 Uhr
Alarmierung, Lage beim Eintreffen und Ersteinsatzphase

Die Feuerwehr Leonberg wurde am 11.09.2019 um 01:59 Uhr mit der Meldung "Feuerschein, Eltingen Richtung Seeäckerstraße" zu einem Brand außerorts der Stufe 2 alarmiert. Schon auf der Fahrt zur Feuerwache ahnten einige der alarmierten Feuerwehrleute, dass dies kein Einsatz wie viele andere werden würde: In östlicher Richtung leuchtete der Himmel grellorange und es war eine riesige Rauchsäule zu erkennen.

Auf Grund der Lage des Feuerscheins und der gewaltigen Rauchwolke wird den anrückenden Einsatzkräften schnell klar, dass es sich bei dem Brandobjekt mit hoher Wahrscheinlichkeit um die kreiseigene Vergärungsanlage handelt. In dieser wird der gesamte Biomüll des Landkreises Böblingen zu Methangas und Kompost verarbeitet. Das Gas wird anschließend in drei Blockheizkraftwerken verstromt und die entstehende Abwärme wird in der Anlage für Heiz- und Trocknungszwecke genutzt. Die Vergärungsanlage liegt auf einer ehemaligen Mülldeponie unweit der Autobahn 8. Die Fahrtstrecke von der Wache zum Brandobjekt beträgt etwa sieben Kilometer.

Der diensthabende Einsatzleiter lässt durch die Leitstelle Böblingen noch auf der Anfahrt Vollalarm für alle vier Abteilungen der Feuerwehr Leonberg auslösen. Zehn Minuten nach dem ersten Alarm erreichen der Einsatzleitwagen und das erste Löschfahrzeug die Einsatzstelle. Dort versperrt allerdings ein massives Schiebetor die Einfahrt auf das Betriebsgelände. Da im gesamten Areal der Strom ausgefallen ist und das Tor über keine Notbetätigung von Hand verfügt, muss dieses erst mit einem Motortrennschleifer geöffnet werden.

In der Zwischenzeit erkundet die Einsatzleitung die Lage und stellt schnell fest, dass das Brandobjekt bereits verloren ist. In drei miteinander verbundenen Hallen mit einer Gesamtlänge von 160 m und einer Breite von 30 m wütet ein so starker Brand, dass im größten Hallenteil bereits die Dachkonstruktion zusammengestürzt ist. Durch die enorme Hitze drohen eine 120 m lange Halle, der 24 m hohe Gärturm, eine Gasblase mit 10 m Durchmesser sowie drei Blockheizkraftwerke ebenfalls in Flammen aufzugehen. Außerdem befinden sich verschiedene Kraftstoff- und Gastanks sowie mehrere große Radlader und Traktoren im unmittelbaren Gefahrenbereich des Brandes. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht bekannt, dass hinter der brennenden Halle ein Biofilter aus Holzhackschnitzeln auf einer Fläche von über 600 Quadratmetern ebenfalls komplett in Flammen steht. Verschärft wird die Situation noch durch die von früheren Bränden bekannte Tatsache, dass die Anlage über keine unmittelbar auf dem Betriebsgelände liegende Löschwasserversorgung verfügt. Vielmehr ist es vorgesehen, das Löschwasser über Feuerwehrschläuche aus einer fast 400 Meter entfernten und ca. 30 Meter tiefer liegenden Zisterne zu pumpen.

Die Einsatzkräfte sind daher in der Ersteinsatzphase auf das in den Fahrzeugen mitgeführte Löschwasser angewiesen. Mit diesem wird versucht, ein Übergreifen des Brandes auf noch nicht betroffene Anlagenteile zu verhindern. Größte Sorge bereiten der Einsatzleitung von Anfang an der teilweise mit Gas gefüllte Gärturm sowie die über das Gelände verteilten Gas- und Kraftstofftanks. Alle Einsatzkräfte werden daher angewiesen, nach Möglichkeit nur aus der Deckung heraus zu arbeiten und auch in größerer Entfernung von den Gebäuden ihre vollständige Schutzausrüstung zu tragen. Da die Gasblase kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr in einem großen Feuerball abgebrannt ist, geht von ihr nun keine Gefahr mehr für die Einsatzkräfte aus. Nachdem Zugang zu den Fahrzeugschlüsseln der gefährdeten Traktoren und Radlader geschaffen ist, gelingt es noch, diese in Sicherheit zu bringen.



Mittwoch von ca. 03:00 Uhr bis 06:11 Uhr
Wasserversorgung und Brandbekämpfung

In der zweiten Phase des Einsatzes wird durch die nachrückenden Einsatzkräfte eine doppelte Schlauchleitung von der Zisterne zum Brandobjekt gelegt. Hierdurch ist die Wasserversorgung vorerst einigermaßen gesichert und neben der Kühlung kann nun auch in begrenztem Umfang mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Immer wieder kommt es innerhalb der brennenden Hallen zum lautstarken Zerknall von Gasflaschen und anderen Druckbehältern. Die größeren Gastanks sind bislang noch intakt. Gegen 03:00 Uhr ist allerdings an einem durch das Feuer unzugänglichen Tank eine immer größer werdende Flamme zu sehen, welche mutmaßlich am Sicherheitsventil austritt. Da wegen des immer noch bestehenden Wassermangels keine ausreichende Kühlung des Tanks möglich ist, explodiert dieser gegen 03.10 Uhr mit einem bis nach Leonberg zu hörenden Knall in einem großen Feuerball.

Wie bei allen größeren Schadenslagen im Kreis Böblingen, hat zwischenzeitlich die Führungsgruppe des Landkreises unter Leitung des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Thomas Frech ihre Arbeit an der Einsatzstelle aufgenommen. Diese unterstützt die Einsatzleitung vor Ort technisch und personell bei den vielfältigen und oft zeitkritischen Führungsaufgaben. Auch die Pressearbeit und die Information der Bevölkerung werden von hier aus koordiniert und organisiert. Zur Lageerkundung aus der Luft verfügt die Führungsgruppe außerdem über eine ferngesteuerte Drohne, welche neben einer normalen Kamera auch mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist.

Durch die in Relation zum Brandobjekt geringe Kapazität der Zisterne von 50.000 Litern, droht die Wasserversorgung abermals zusammenzubrechen. Nach und nach werden daher von der Einsatzleitung immer mehr Tanklöschfahrzeuge zur Wasserversorgung angefordert. Neben Fahrzeugen aus dem Kreis Böblingen sind auch die Feuerwehren Pforzheim, Ludwigsburg und Stuttgart mit insgesamt vier Großtanklöschfahrzeugen angerückt. Diese füllen die Zisterne mit Löschwasser aus ihren Tanks und transportieren im sogenannten Pendelverkehr anschließend weiteres Wasser zuerst aus Sindelfingen, später dann aus Warmbronn zur Brandstelle.

Zur Erfassung und Beurteilung einer möglichen Gefährdung der Bevölkerung durch die enorme Rauchwolke, wird die Messgruppe des Landkreises Böblingen eingesetzt.
Vorsorglich baut der Sanitätsdienst des DRK außerhalb des Gefahrenbereiches eine Verletztensammelstelle auf. Der Rettungsdienst steht ebenfalls in Bereitschaft. In der Feuerwache ist vorsorglich ein Leonberger Löschfahrzeug für eventuelle Paralleleinsätze im Stadtgebiet verblieben. Dieses wird im Laufe der Nacht durch zwei Löschfahrzeuge und eine Drehleiter der Feuerwehren Rutesheim und Renningen verstärkt.

Um 06:11 Uhr wird von der Einsatzleitung die Lagemeldung "Feuer unter Kontrolle" an die Leitstelle gemeldet. Dies bedeutet, dass eine Ausbreitung des Brandes nicht mehr zu befürchten ist.

Bezirksbrandmeister Frieder Lieb vom Regierungspräsidium Stuttgart sowie der Erste Landesbeamte Martin Wuttke vom Landkreis Böblingen sind zwischenzeitlich ebenfalls an der Einsatzstelle eingetroffen und stehen der Einsatzleitung beratend zur Verfügung.



Mittwoch von 06:11 Uhr bis Mittwochabend
Nachlösch- und Sicherungsarbeiten

In den nächsten Stunden werden die Einsatzmaßnahmen nach und nach zurückgefahren und die auswärtigen Feuerwehren aus dem Einsatz entlassen. Dort wo die Gärgasleitung vom Gärturm in die ehemalige Gasblase mündet, brennt seit der Zerstörung der Gasblase eine größere Flamme. Da unklar ist, ob die frei brennende Flamme eine Gefahr darstellt, wird ein Fachberater für Biogasanlagen von der Feuerwehr Bad Waldsee aus dem Landkreis Ravensburg angefordert. Auf dessen Rat hin wird über der Austrittsöffnung eine provisorische Fackel installiert.

Von der anfangs geplanten Brandbekämpfung der brennenden Holzhackschnitzel wird wegen des unverhältnismäßigen Aufwandes Abstand genommen. Stattdessen wird lediglich die Vegetation im direkten Umfeld mit Wasser gekühlt und später ganz entfernt. Die Hackschnitzel verglühen gefahrlos in den nächsten Tagen, ohne dass Unmengen von Löschwasser verbraucht werden.

Zur Sicherstellung einer möglichst personal- und materialsparenden Wasserversorgung wird ein modifizierter Abrollbehälter mit 20.000 Litern Fassungsvermögen sowie eine Tragkraftspritze an der Einsatzstelle aufgebaut. Diese Einheit wird mit dem Tanklöschfahrzeug 20/40 sowie bei Bedarf mit dem städtischen Kanalspülfahrzeug im Pendelverkehr mit Wasser versorgt.

Um 15:00 Uhr findet eine große Pressekonferenz statt, welche vom Team Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren des Landkreises Böblingen sowie den Pressesprechern des Landkreises und Stadt Leonberg organisiert wird. Dort informieren Landrat Roland Bernhard, Oberbürgermeister Martin Cohn, der stellvertretende Kreisbrandmeister Rainer Just sowie Kommandant und Einsatzleiter Wolfgang Zimmermann die zahlreich erschienen Pressevertreter über die vergangenen Ereignisse und geplanten Einsatzmaßnahmen.



Mittwochabend bis Donnerstagmorgen
Erste Brandwache

Gegen Abend sind alle Löschmaßnahmen, welche von außen durchgeführt werden können, abgeschlossen. Da Teile der Hallen akut einsturzgefährdet sind, darf bis zur Beräumung der entsprechenden Bauteile niemand die Gebäude betreten. Um trotzdem ein Wiederaufflammen des Feuers zu verhindern, verbleibt die ganze Nacht über eine Brandwache am Objekt. Dass dies notwendig ist, beweist der Wasserverbrauch der Brandwache. Das ebenfalls vor Ort verbliebene Tanklöschfahrzeug transportiert im Laufe der Nacht in fünf Fahrten insgesamt 27.000 Liter Wasser an die Einsatzstelle. Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes leuchten das weiträumige Gelände von nun an jede Nacht aus und sorgen so für ein möglichst sicheres Arbeitsumfeld. Das DRK übernimmt schon seit Beginn des Einsatzes die Verpflegung aller eingesetzten Kräfte.



Donnerstagvormittag bis Samstag 21:00 Uhr
Teilabbruch der Hallen, Ausräumen der Brandstelle und Ablöschen aller Glutnester

Am Donnerstagvormittag trifft ein leistungsfähiger Abbruchbagger an der Einsatzstelle ein, der die einsturzgefährdeten Bauteile der hinteren Halle abreißt. Hierzu gehören neben den Torstürzen die verbliebenen Reste der Dachkonstruktion sowie die gesamte südliche Giebelwand. Anschließend beginnt das langwierige und schmutzige Ausräumen und Ablöschen des glimmenden Kompostes und sonstigen Brandschuttes. Immer wieder kommt es hierbei auch zum Aufflammen von brennendem Material, das sich unter dem Schutt befindet. Diese Arbeiten werden ohne größere Unterbrechungen bis zum Samstagabend durchgeführt und erfordern noch einmal einen hohen Personalaufwand. Insbesondere die Nachtschichten stellen dabei eine große Belastung für die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Feuerwehrfrauen und -männer dar.



Samstag 21:00 Uhr bis Sonntag 07:00 Uhr
Zweite Brandwache und Einsatzende

Am Samstagabend sind endlich die letzten Glutnester aus der großen Lagerhalle ausgeräumt. Die zerstörten Anlagen zur Aufbereitung des organischen Materials werden im Rahmen des Feuerwehreinsatzes weder abgebaut noch werden im Inneren weitere Löscharbeiten durchgeführt. Vorsorglich verbleibt in der Nacht von Samstag auf Sonntag noch einmal eine Brandwache auf dem Gelände. Diese beendet ihren Dienst vor Ort um 07:00 Uhr und kehrt zur Feuerwache zurück. Nachdem die Geräte und Fahrzeuge gereinigt und wieder einsatzbereit sind, endet um 12:00 Uhr nach über 106 Stunden der größte Einsatz der Feuerwehr Leonberg seit dem großen Stadtbrand im Jahr 1895.

Die Feuerwehr Leonberg bedankt sich bei allen beteiligen Einsatzkräften aus Stadt, Kreis und Land für ihr hervorragendes Engagement und die reibungslose Zusammenarbeit bei diesem außergewöhnlichen Großeinsatz. (mf)





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