Freiwillige Feuerwehr Leonberg
Einsatzbilder

Rauchentwicklung in Orgelfabrik

Einsatzdaten:
  • Alarmzeit: 16:24
  • Datum: 23.08.2004
  • Einsatzort: Ostertagstraße Leonberg
  • Stichwort: Kleinbrand
Eingesetzte Fahrzeuge:
  • KdoW (1) Leonberg
  • TLF 16/25 Leonberg
  • LF 16-TS Leonberg
  • DLK 23/12-n.B. Leonberg
  • RW 2 Leonberg
  • WLF (1) Leonberg
  • AB-Kran Leonberg
  • AB-Mulde Leonberg
  • WLF (2) Leonberg

Einsatzbericht:
    Die Feuerwehr Leonberg wurde zu einer Rauchentwicklung in die Ostertagstraße gerufen. Mitarbeiter des dort ansässigen Orgelbauunternehmens hatten eine Rauchentwicklung in der Produktionshalle bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Beim Eintreffen der ersten Kräfte trat Rauch aus der Absauganlage der Maschinen aus und breitete sich in der Produktionshalle sowie im Spänelager aus. Bei der Kontrolle mit der Wärebildkamera wurde festgestellt, dass es sich um einen Schwelbrand im Spänelager handelte. Das Lager, das sich im Untergeschoss der Fabrik befand, war mit ca. 3 Tonnen Holzspänen fast voll. Der gesammte Inhalt wurde von Trupps unter Atemschutz abgelöscht und dann in Kisten ins Freie transportiert. Anschließend wurden die Späne auf den Abrollbehälter Mulde umgeladen und nochmals mit einem C-Rohr abgelöscht. Die mit dem Wechsellader eingetroffenen Be- und Entlüftungsgeräte wurden an den Kellerfenstern in Stellung gebracht um die Konzentration von Holzstaubpartikeln in der Luft so gering wie möglich zu halten und so einer Staubexplosion vorzubeugen. Nachdem das Spänelager komplett geleert war wurden die Örtlichkeiten nochmals kontrolliert.
    Pressebericht
    Feuerwehreinsatz bei Orgelbauer
    ELTINGEN - Zu einem langwierigen und heiklen Feuerwehreinsatz kam es am Montagabend in der Orgelbauwerkstatt Mühleisen an der Ostertagstraße. Kurz nach 17 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, weil dichter Qualm aus dem nahezu voll gefüllten Siloraum für Säge- und Hobelspäne quoll. Wieso die rund 20 Kubikmeter Holzspäne Feuer gefangen haben, konnte auch nach der mehrstündigen Bergungs- und Löschaktion nicht geklärt werden, berichtet Stadtbrandmeister Günter Widmaier. "Irgendwo in diesem Berg steckten Glutnester. Weil wir nicht genau wussten wo, mussten wir den gesamten Berg abtragen und in unseren Abrollcontainer umladen." Für die 28 eingesetzten Wehrleute bedeutete das Schwerstarbeit. Wegen der Explosionsgefahr musste der gesamte Berg an Sägespänen abgelöscht und von Hand aus dem Kellerraum in den Abrollbehälter der Feuerwehr getragen werden. Drei Stunden dauerte diese Aktion. Vor allem der Staub in jenem Spansilo kann unvermittelt rasch "durchzünden und explodieren", berichten die freiwilligen Wehrleute. Mit eilig verlegten Absaugrohren und elektrischen Gebläsen wurde versucht, den Staub aus dem Kellerraum zu blasen. Der Raum war randvoll mit Sägespänen gefüllt - in der kommenden Woche hätte der übliche Abholer für die Sägespäne kommen sollen. So musste die Feuerwehr den Berg entsorgen. Insgesamt 15 Mann lösten sich mit schwerer Atemschutzausrüstung im Keller der Orgelbauwerkstatt Mühleisen ab, um die Glutnester unter Kontrolle zu bekommen. Der Rest der Mannschaft beförderte in großen Kisten die Sägespäne in den Abrollcontainer. mic
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