Freiwillige Feuerwehr Leonberg

Christbaumsammelaktion

Bericht vom 09.01.2011
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Wie schon im letzten Jahr, starteten die vier Hilfsorganisationen (JFW, THW, JRK und DLRG) unter dem Motto „4- Gewinnt“ auch dieses Jahr mit einer gemeinsamen Christbaumsammelaktion.
Am Samstagmorgen, den 08.01.11 war es so weit, gegen 7.45 Uhr trafen sich die Jugendlichen der einzelnen Organisationen mit zahlreichen aktiven Helfern in der Feuerwache Leonberg. Nach zügiger Einteilung der einzelnen Gruppen wurden die Autos besetzt und die Sammelgebiete eingeteilt. Auch in diesem Jahr wurden im Silberberg, Ramtel, Ezach, Kernstadt Leonberg, Gartenstadt, Haldengebiet und Gebersheim, zahlreiche Tannenbäume gesammelt. Die einzelnen Gruppen sammelten in ihrem Gebiet die Bäume ein und fuhren sie zu den jeweiligen Sammelstellen, wo sie gehäckselt wurden.
Durch die Kälte und die teilweise längeren Wege geschwächt, gab es beim THW zur Stärkung Spagetti mit Hackfleischsoße und einen leckeren Nachtisch vom DRK.
Die Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen klappte auch in diesem Jahr reibungslos und so bleibt einem nur ein positiver Rückblick auf eine weitere gelungene Aktion.


Artikel aus der LKZ vom 11.01.2011

Christbäume lassen Gurken reifen

Leonberg Die Jugendabteilungen der Hilfsorganisationen sammelngemeinsam ausrangierte Weihnachtsbäume ein.
Von Arnold Einholz

Eigentlich ist es mehr ein vergnügliches Treffen, das die Jugendabteilungen der vier Leonberger Hilfsorganisationen einander näher bringt, wenn das Technische Hilfswerk, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz und die Freiwillige Feuerwehr meist am Samstag nach Dreikönig gemeinsam die ausrangierten Christbäume in der Stadt einsammeln. Obwohl es für diese Aktion auch Spenden gibt, stehen die in keinem Verhältnis zu dem Aufwand, der dafür getrieben wird.

Knapp 1000 Euro haben die vier Hilfsorganisationen in jedem der drei Jahre eingenommen, in denen sie bis jetzt gemeinsam die Christbäume eingesammelt haben. Für dieses Jahr gehen sie von einem ähnlichen Betrag aus. Spendentütchen an den Bäumen gibt es inzwischen allerdings nicht mehr. "Da hatten sich unbekannte Spendensammler vor uns auf den Weg gemacht, dabei aber vergessen, die Bäumchen mitzunehmen", umschreibt der Leonberger Stadtbrandmeister Günter Widmaier die Unart, die Spenden von den ausrangierten Weihnachtsbäumen zu pflücken. Deshalb bitten die Helfer inzwischen darum, das Geld zu überweisen.

"Natürlich ist für die Jugendarbeit jeder gespendete Euro wichtig, aber es steckt viel Idealismus hinter dieser Sammelaktion. Ohne die Unterstützung der aktiven Mitglieder der vier Organisationen wäre das nicht möglich", weiß Widmaier. Wie sein Stellvertreter Jürgen Ziegler, der zwei Fahrzeuge aus seinem privaten Fuhrpark eingesetzt hatte, hatte auch Widmaier seinen Traktor zur Verfügung gestellt. Und Mitarbeiter des Bauhofs machten aus den einstigen Schmuckstücken buchstäblich Kleinholz. Insgesamt sind am Samstag von kurz vor 8 bis 14 Uhr mehr als 50 Helfer im Einsatz gewesen. Und auch diejenigen, die ihren Baum abholen lassen wollten, mussten früh aus den Federn: "Wer seinen Christbaum nicht um 8 Uhr vor dem Haus bereit hielt, der hatte das Nachsehen" sagt der Kommandant der Gesamtfeuerwehr.

Zum Abschluss ihres Daseins als Christbäume tragen die vielen hundert gehäckselten Fichten und Tannen noch ein wenig zu einer positiven ökologischen Bilanz bei: Sie werden in den nächsten Tagen im Holzhackschnitzelheizwerk der Höfinger Gärtnerei Stammel verfeuert und halten die Glashäuser warm, damit hier Gurken und Tomaten gedeihen können.